2. Auftaktveranstaltung des Forschungsnetzwerks

Forschungsnetzwerk Stromnetze im Dialog

21.02.2017 - Zur 2. Auftaktveranstaltung des Forschungsnetzwerks Stromnetze trafen sich am 9. Februar 2017 in Berlin rund 120 Teilnehmer aus Forschung, Industrie, Telekommunikation, Verbänden und Politik. Sie diskutierten im historischen Konferenzsaal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) über forschungspolitische Themen zu Stromnetzen, der Systemintegration erneuerbarer Energien und der Digitalisierung. Die Tagung sollte Impulse für das nächste Energieforschungsprogramm geben.

Auftaktveranstaltung des Forschungsnetzwerkes Stromnetze
© M. Lenzen, PtJ
Auftaktveranstaltung des Forschungsnetzwerkes Stromnetze
© M. Lenzen, PtJ

Dr. Frank Heidrich vom BMWi eröffnete die Veranstaltung und motivierte die Teilnehmer zur aktiven Teilnahme im Forschungsnetzwerk. Er machte deutlich, dass das 6. Energieforschungsprogramm sich dem Ende zuneigt und ermutigte die Konferenzteilnehmer, sich auch an der Gestaltung des 7. Energieforschungsprogramms zu beteiligen.

Unter der Moderation von Stefan Grützmacher diskutierten auf dem Podium Dr. Wolfgang Bräuer (Netze BW Group), Professor Bernd Engel (TU Braunschweig), Dr. Christoph Mayer (OFFIS e. V.), Professor Christian Rehtanz (Technische Universität Dortmund) und Thomas Wiedemann (innogy SE) über die Stromnetze der Zukunft. Sie sprachen darüber, welche innovativen Ansätze für die Energiewende notwendig sind. Anschließend fand ein offenes Forum mit sechs Themenständen zu folgenden Schwerpunkten statt: Systemdienstleistungen, Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) und AC/DC-Integration, Digitalisierung und Informations- und Kommunikationstechnik (IKT), Stromrichtertechnik/Anlagentechnik, Sektorkopplung und Energiespeicher sowie Energiemeteorologie.

Die Themenstände wechselten alle 20 Minuten, sodass jeder Teilnehmer die Möglichkeit hatte, sich für verschiedene Themen zu engagieren. Ein zusätzlicher Themenstand ohne thematischen Schwerpunkt bot den Teilnehmern die Möglichkeit, weitere Themen, die bisher unbeachtet blieben, einzubringen. Die Ergebnisse werden derzeit in den verschiedenen Arbeitsgruppen des Netzwerkes ausgewertet.

Im Anschluss forderte Dr. Georg Menzen vom BMWi die Teilnehmer auf, sich für Arbeitsgruppen im Netzwerk einzutragen und sich an den Aktivitäten zu beteiligen. Das nächste Treffen der Arbeitsgruppen ist Ende Juni 2017 vorgesehen. Weitere Informationen zur Arbeit des Netzwerkes finden Sie hier.

Die Forschungsnetzwerke Energie des BMWi bilden die Schnittstelle zwischen Politik, Wissenschaft und Praxis. Mit derzeit sieben Forschungsnetzwerken wird sich die Energieforschung künftig stärker auf systemische Ansätze konzentrieren und den Ergebnistransfer in die Praxis stärker in den Fokus setzen. Im Mittelpunkt stehen hier die strategische Vernetzung der Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft und die Intensivierung der operativen Zusammenarbeit.

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